Deutscher Gewerkschaftsbund

03.05.2021

Zum 76. Jahrestag der Befreiung des KZ Neuengamme

Wir erinnern heute, am 3. Mai, an die Befreiung des KZ Neuengamme vor 76 Jahren. Wir gedenken den tausenden Opfern, die im KZ und in seinen Außenlagern während des Naziregimes entwürdigt, gefoltert, hingerichtet wurden. Diese Verbrechen dürfen wir nie vergessen. Nur die Erinnerung gewährleistet, dass sie sich nicht wiederholen.

Niemals darf verharmlost werden, was geschehen ist

Im letzten Jahr haben wir erlebt, dass es auf Kundgebungen in Deutschland und in Verschwörungserzählungen in den sozialen Medien v.a. im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen immer wieder zu leichtfertigen Vergleichen mit den Geschehnissen unter nationalsozialistischer Herrschaft kam. Jeder dieser Vergleiche ist eine perfide Verharmlosung dessen, was die Menschen damals erlebt haben. Jeder dieser Vergleiche stellt eine erneute Verletzung der Opfer und ihrer Angehörigen dar. Das Naziregime war eine grausame Diktatur. Menschen wurden für andere Meinungen verfolgt, unterdrückt und ermordet.

Gewerkschaften werden immer entschlossen Stellung beziehen

Wir wehren uns entschieden gegen jede Form von Verharmlosung des Nationalsozialismus. Wir wehren uns gegen jede Art von Angriffen, egal in welchem Gewandt sie sich verstecken, auf unsere offene und auf demokratischen Grundwerten basierende Gesellschaft.

Wir, die Gewerkschaften des DGB Hamburg, werden immer entschlossen und gemeinsam Stellung hierzu beziehen. Es ist unser aller Aufgabe und Verantwortung zu verhindern, dass es jemals wieder zu Gräueltaten wie im KZ Neuengamme kommt.

 

Die Gedenkfeier gibt es am 3. Mai hier im Livestream.


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