Deutscher Gewerkschaftsbund

Gemeinsam Covid-19 überwinden - Solidarität mit den Beschäftigten!

Gegen die Vereinnahmung durch Verschwörungsideologien und rechte Hetze!

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Auch das Jahr 2022 steht voll unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Die Omikron-Welle trifft Hamburg mit voller Wucht, die Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitssystem arbeiten an ihren Kapazitätsgrenzen und die Impfbereitschaft scheint zu stagnieren. In dieser Situation erstarken gleichzeitig die Protestbewegungen, die die staatlichen Interventionen nicht nur kritisieren, sondern offensichtlich ablehnen.

Der DGB Hamburg begrüßt grundsätzlich kritische Auseinandersetzungen, auch wenn wir das Impfen als einzigen wirksamen Ausweg aus der Pandemie sehen. Aber auf diesen Demonstrationen beobachten wir Gruppen, die der rechten Szene zuzurechnen sind und die mit antisemitischen und rassistischen Verschwörungsmustern und Darstellungen arbeiten. Beispiele dafür sind die Verharmlosung der NS-Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, mit denen sich die vermeintlichen „Coronaopfer“ gleichsetzen und dies über den gelben Stern an ihrer Jacke darstellen. Die Reichsbürgerszene stellt ihre Farben und Flaggen zur Schau und es kommt zu Aufrufen zur Gewalt: gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, gegen Arztpraxen und Impfzentren, gegen Journalist*innen und Sanitäter*innen.

Diese Grenzüberschreitungen verurteilen wir entschieden und stellen uns entgegen!
Der DGB und seine Gewerkschaften setzten sich für soziale Sicherheit, die Gesundheit und Interessen der Beschäftigten ein – Schulter an Schulter auch in Zeiten von Corona. Lasst uns gemeinsam ein solidarisches Zeichen ohne Ausgrenzung setzen! Denn unsere Geschichte hat gezeigt, dass wir gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung mehr erreichen.

Der DGB Hamburg ruft auf, mit Masken und Abstand ein deutliches Zeichen zu setzen und gemeinsam mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts am 15. Januar 2022 an der Demonstration gegen Coronaleugner, Verschwörungstheorien und die Vereinnahmung von Rechts teilzunehmen.

Wir fordern:
• Kein Fußbreit den rechten und coronaleugnerischen Gruppierungen!
• Deutliche Verbesserungen und Entlastungen in den stark von Corona betroffenen Bereichen und Branchen!
• Solidarisch die Krise meistern - für mehr soziale Gerechtigkeit


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