Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 16.10.2006

Auf zur Großkundgebung nach Berlin am 21. Oktober!


Der DGB Hamburg stellt Busse für die Fahrt zur Berliner Kundgebung zur Verfügung. Start: 21.10. 2006, 06.30 Uhr – Abfahrt von verschiedenen Orten Hamburgs – Anmeldung und Infos ausschließlich über die zuständige Gewerkschaft.
Mit dem Slogan Das geht besser – aber nicht von allein! hat der Deutsche Gewerkschaftsbund für den 21. Oktober 2006 zur Teilnahme an Demonstrationen für eine soziale Reformpolitik aufgerufen. Im Mittelpunkt der Demonstrationen und Kundgebungen in den Städten Berlin, Dortmund, Frankfurt/ Main, Stuttgart und München stehen zentrale Vorhaben der Großen Koalition wie die Einführung der Rente mit 67, die Gesundheitsreform, die milliardenschwere soziale Schieflage in der Steuerpolitik oder die besonders von der Union verfolgten Pläne zu Verschlechterung bei der Arbeitslosenunterstützung. Gleichzeitig fordern die Gewerkschaften die Einführung von Mindestlöhnen.
Mit ihren Demonstrationen erhöhen die Gewerkschaften zugleich den Druck auf Unternehmen und Manager, die Ihr Versagen auf dem Rücken der Beschäftigten austragen wollen. In jüngster Zeit mehren sich Fälle geplanter Massenentlassungen, wie bei BenQ, BoschSiemens-Hausgeräte, oder Telekom.
„Ob Gesundheitsreform, Rente mit 67, Mehrwertsteuererhöhung, Ausbildungsplatzmisere, Angriffe auf den Kündigungsschutz, Zunahme prekärer Beschäftigung, Verschlechterungen bei Hartz IV - diese Politik trifft besonders Arbeitnehmer, Erwerbslose, Schulabgänger, Ältere und Kranke“, sagt Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg. „Deshalb ruft der DGB Hamburg die Hamburger dazu auf, am 21. Oktober an der Kundgebung in Berlin teilzunehmen.“
In Berlin wird sich der DGB auf eine Kundgebung auf der Straße des 17. Juni konzentrieren (Bühne vor dem Brandenburger Tor). Das Bühnenprogramm startet um 11.00 Uhr. Um 13.00 Uhr wird die Kundgebung durch Dieter Scholz, DGB-Vorsitzender von Berlin-Brandenburg, eröffnet. Hauptredner in Berlin ist Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft. Nach ihm sprechen Antje Steinke (Arbeitsloseninitiative Dau wat, Stralsund), Susanne Kahl-Passroth (Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Konrad Freiberg (Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei). Das Schlusswort wird Annelie Buntenbach, Mitglied des DGB-Bundesvorstandes, sprechen.

Das geht besser. Aber nicht von allein!
Für die soziale Erneuerung Deutschlands!


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