Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 28.08.2008

DGB fordert Arbeitssenator Gedaschko zum Arbeitsmarktdialog auf - 73.019 registrierte Arbeitslose - 799.300 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist in Hamburg weiter rückläufig. Des Weiteren setzt sich der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten auf nunmehr 799.300 fort. Besorgnis erregend ist die persönliche Lohnentwicklung vieler Hamburger, die nach Arbeitslosigkeit erneut einen Job gefunden haben. Die Lohnspirale nach unten erfasst immer mehr Erwerbstätige. Viele verdienen bei einer Neueinstellung weniger oder landen sogar hart im Niedriglohnsektor. Galt Deutschland lange als Land mit einer geringen Lohnspreizung und nur wenig niedrig bezahlten Beschäftigten, so hat sich die Lage in den letzten Jahren weitgehend zum Negativen verändert. Die Zunahme der Niedriglohnbeschäftigung ist in eine umfassende Umverteilung der Einkommen von unten nach oben eingebettet. Um die Gewinner und Verlierer dieser Umverteilung identifizieren zu können, genügt es daher nicht, die monatliche Statistik der Agentur für Arbeit zur Kenntnis zu nehmen, sondern es bedarf einer genauen Analyse und einer Gegenstrategie. Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm fordert deswegen den Wirtschafts- und Arbeitssenator Gedaschko auf, die Lage zu analysieren und gemeinsam mit den Vertretern der Wirtschaft und der Gewerkschaften in einen Dialog einzutreten. Es muss verhindert werden, dass die zunehmende soziale Spaltung der Stadt auch über den Arbeitsmarkt immer prekärer wird.
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