Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 29/22 - 26.07.2022

Pride Week: Es braucht gezielte Strategien gegen Gewalt gegen queere Menschen

Zum Start der Pride Week 2022 ruft Hamburgs DGB-Vorsitzende Tanja Chawla dazu auf, Gewalt gegen queere Menschen entschieden entgegen zu treten:

 

Im letzten Jahr hat sich die Anzahl der Straftaten gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität mehr als verdoppelt. Aufsehen erregt haben die Übergriffe im Herbst letzten Jahres auf dem Kiez. Aber auch im Job sehen sich viele queere Kolleg*innen abfälligen Kommentaren und Anfeindungen gegenüber. Solche Vorfälle werden meist erst gar nicht gemeldet. Das ist aber wichtig, nicht nur um verlässliche Zahlen zu haben, sondern auch um gezielt Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die Gewalt gegen queere Menschen verhindern.

 

 

Ankündigung Fahnenhissung

DGB Hamburg

 Als Symbol für Solidarität und für mehr Sichtbarkeit von sexueller Vielfalt und Diversität, hisst der Arbeitskreis LSBTI* des DGB Hamburg am 29. Juli um 15 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus die Regenbogenfahne. Dazu gibt es eine Ansprache von Tanja Chawla, Vorsitzende DGB Hamburg.

 

Damit wollen wir deutlich machen, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transpersonen, Intersexuelle und alle anderen zu unserer gewerkschaftlichen Gemeinschaft gehören. Das ist für uns im 21. Jahrhundert selbstverständlich!“, so Chawla weiter.

 

 

 

 

Ankündigung Veranstaltung

DGB Hamburg

Der Arbeitskreis LSBTI* des DGB Hamburg lädt im Rahmen der Pride Week am 03. August, 17 Uhr zur Veranstaltung „Gewalt gegen queere Menschen – was können wir tun?“ im PRIDE HOUSE – IFZ. Auf dem Podium diskutieren Anastasia Biefang, stellvertretende Vorsitzende QueerBw, Annkathrin Kammeyer, Sprecherin Queer AG, SPD Hamburg, Petra Marzian, Ansprechperson LSBTI* Polizei Hamburg und Dirk Voss, Betriebsrat Airbus, AK LSBTI* des DGB Hamburg. Mehr Informationen gibt es hier.

 

Hintergrund: Vom 30. Juli – 07. August findet die Pride Week unter dem Motto „Auf die Straße! Vielfalt statt Gewalt!“ in Hamburg statt. In Hamburg gingen zum ersten Mal vor 42 Jahren - im Sommer 1980 - Schwule und Lesben für ihre Forderungen auf die Straße. Damals hieß der Christopher Street Day noch Stonewall-Demonstration. Der Name ist auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Schwulen und Lesben und der Polizei in der New Yorker Bar Stonewall Inn im Jahr 1969 zurückzuführen.


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Pressefoto Tanja Chawla