Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 29.03.2007

DGB-Jugend appelliert an Unternehmen 16.000 Ausbildungsplätze notwendig

Rund 5000 Ausbildungsplätze werden 2007 in Hamburg fehlen, wenn außerordentliche Bemühungen ausbleiben, befürchtet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Anlässlich der Bekanntgabe der ersten Daten zum Ausbildungsstellenmarkt für 2007 durch die Agentur für Arbeit appelliert die DGB-Jugend Hamburg an alle Hamburger Unternehmen und den öffentlichen Dienst in 2007 verstärkt Ausbildungsplätze anzubieten. Olaf Schwede, Sprecher der DGB-Jugend Hamburg: „Mindestens 16.000 Ausbildungsplätze sind für 2007 notwendig, um die Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu lösen. An dieser Zielgröße werden sich Politik und Wirtschaft messen lassen müssen.“
Die DGB-Jugend erwartet auch für 2007 eine schwierige Lage auf dem Hamburger Ausbildungsmarkt. In den letzten beiden Jahren haben jeweils über 10.000 Jugendliche ein- und zweijährige vollzeitschulische Warteschleifen begonnen. Diese Jugendliche drängen nun neben den aktuellen Schulabgängern und den Umlandbewerbern auf den Hamburger Ausbildungsmarkt. Schwede: „Die in der Hamburger Wirtschaft vorhandenen Ausbildungspotentiale müssen nun systematisch aktiviert werden. Hier ist mehr möglich.“ So kommen im Dienstleistungssektor auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nur 3,5 Auszubildende, im industriellen Bereich liegt die Zahl immerhin bei 7,6.
Die DGB-Jugend fordert den Hamburger Senat auf, mit Kammern, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften konstruktive Gespräche über die Einführung einer Landesausbildungsumlage zu führen. Mit dieser könnten insbesondere kleine Unternehmen von den Ausbildungskosten entlastet und gezielt unterstützt werden.

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