Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 31/20 - 01.07.2020

Arbeitsmarkt: Alle Register ziehen, um Beschäftigung zu sichern

Angesichts weiter steigender Arbeitslosenzahlen in Hamburg nimmt Katja Karger, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Hamburg, Arbeitgeber und Senat in die Pflicht.

„Am Flughafen, bei Karstadt oder Tom Tailor und jetzt bei Airbus: In immer mehr großen Unternehmen mit Sitz in Hamburg müssen Menschen um ihre Jobs fürchten. Von den Arbeitsgebern erwarte ich dabei das höchste Maß an Verantwortung gegenüber ihren Beschäftigten. Kein Arbeitsplatz darf unnötig abgebaut, kein Mensch unter dem Deckmantel der Pandemie entlassen werden, um Managementfehler aus der Vergangenheit gerade zu bügeln. Sobald die Produktion wieder anzieht, werden überall Fachkräfte gebraucht. Das muss jedes Unternehmen bei seinen Plänen bedenken. Jetzt müssen alle Register gezogen werden, um die Menschen im Betrieb zu halten. Spielraum ist da. Gerade wenn tarifliche Lösungen möglich sind, zum Beispiel durch Absenkung der Arbeitszeit.

Den Hamburger Senat rufe ich auf, mit allen Mitteln des eigenen Konjunkturpaketes Beschäftigung zu sichern. Jede Unternehmenshilfe muss das zum Ziel haben. Wir brauchen ein klares Zeichen, dass die Menschen nicht allein gelassen werden und die Hilfen nicht bloß in den Unternehmenserhalt, sondern ganz direkt in den Joberhalt fließen.

Die Hamburger Gewerkschaften kämpfen an der Seite der Beschäftigten um jeden Job in dieser Stadt.“


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