Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 28.04.2005

DGB Hamburg unterstützt Proteste der Studierenden

Anlässlich der heutigen Vollversammlung der Studierenden an der Universität
erklärt der DGB Hamburg seine Unterstützung für den Protest gegen Studiengebühren und Abbau der Mitbestimmung an den Hochschulen.
Olaf Schwede, Sprecher der DGB-Jugend Hamburg: „Die Hochschulpolitik des Hamburger Senats führt insbesondere zu einer Benachteiligung von Jugendlichen aus einkommensschwächeren Familien. Ihnen wird der Zugang zum Hochschulstudium verbaut. Der Hamburger CDU-Senat setzt hier seine familien- und jugendfeindliche Politik fort. Höhere Gebühren für die KITAs, Gebühren für die Vorschule, die Abschaffung der Lernmittelfreiheit, Schulgeld fürs Schulschwimmen und nun Studiengebühren. Eltern und Kinder sind damit die Leittragenden der Senatspolitik."
Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg: „Das
Fakultätengesetz sieht u.a. den Abbau von Mitbestimmungsrechten der Studierenden und Hochschulbeschäftigten vor. Damit macht der Hamburger Senat wieder einmal deutlich, wie wenig ihm die demokratische Mitbestimmung bedeutet. Der Abbau von Mitbestimmungsrechten im öffentlichen Dienst, die Einschränkung der Volksgesetzgebung und die geplante Einschränkung der Schülermitbestimmung an den beruflichen Schulen sind weitere Beispiele für eine Politik, die das Engagement der Menschen für ihre politischen Interessen unterbinden möchte."
Der DGB begrüßt ausdrücklich das Vorhaben verschiedener Hamburger ASten, sich mit einem eigenen Studierendenblock an der traditionellen Mai-Demo des DGB zu beteiligen. Erhard Pumm: „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Studierenden gegen die Politik des Hamburger Senats und für eine Verbesserung der sozialen Bedingungen in dieser Stadt zu demonstrieren."


Nach oben
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Kontakt Pressestelle

Felix Hoffmann

Felix Hoffmann (Foto:Peter Bisping)

Pressearbeit

Felix Hoffmann

Tel: 040/60 77 66 112
Fax: 040/60 77 66 141
Mobil: 0175/72 22 415

Pressefoto Katja Karger

 

 

Katja Karger

Katja Karger (Foto: Peter Bisping)