Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 04.04.2001

DGB Hamburg: Jeder Arbeitnehmer sollte einen Betriebsrat haben

Flugblattaktion der Hamburger Gewerkschaften vor U-/S-Bahnhöfen am 5. April 2001
Am Tag der ersten Lesung eines reformierten Betriebsverfassungs-gesetzes werden die Hamburger Gewerkschaften vor den großen
U-/S-Bahnhöfen Flugblätter an die Hamburgerinnen und Hamburger verteilen. Es wird deutlich gemacht, was die Gewerkschaften bei diesem Reformwerk mit der Bundesregierung verabredet haben.
1. Die Bildung von Betriebsräten wird durch ein einfacheres Wahlverfahren erleichtert.
2. Leiharbeiter können nach drei Monaten an den Betriebsratswahlen teilnehmen.
3. Mitarbeiter im Außendienst und Telearbeiter gehören zur Belegschaft und haben die gleichen Rechte.
4. Betriebsräte sind besser gegen die Attacken der Arbeitgeber geschützt.
5. Freistellungen und Teilfreistellungen von Betriebsräten sind ab 200 Beschäftigten möglich.
6. Frauen werden im Betriebsrat entsprechend ihrem Anteil im Betrieb vertreten.
Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm: In Hamburg gibt es zu viele Betriebe ohne einen Betriebsrat. Unser Ziel, jeder Arbeitnehmer sollte einen Betriebsrat haben.
Einladung:
Nach der Flugblattaktion steht Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm Medienvertretern zu einem Gespräch im Gewerkschaftshaus, Ebene 10, Raum 10.54, ab 10.00 Uhr, zur Verfügung.

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Felix Hoffmann

Felix Hoffmann (Foto:Peter Bisping)

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Katja Karger

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