Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 8/21 - 10.03.2021

Gesundheit geht vor – mehr Druck bringt nur mehr Risiko

Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger kritisiert die teils scharfen Töne von Hamburger Arbeitgeberverbänden zu den aktuellen Corona Maßnahmen.

„Wer hier Druck aufbaut, hat offenbar nicht verstanden, worum es in dieser Pandemie als Erstes geht: Um die Gesundheit der Menschen. So, wie sich die aktuelle Lage mit den Mutationen darstellt, können wir uns in Hamburg nur kleine Lockerungs-Schritte erlauben, müssen aber sehr wachsam bleiben. Es kann auch nicht im Interesse der Wirtschaft sein, dass die schon anlaufende dritte Welle die Gesundheit von noch mehr Menschen gefährdet und härtere Lockdown-Maßnahmen nötig werden.“

Karger betonte, dass nicht allein die Unternehmen die Kosten der Krise trügen, sondern vor allem die Beschäftigten, die ihre Arbeit verlören oder in Kurzarbeit sind. Um das zu vermeiden, müssten die großangelegten Wirtschaftshilfen im Bund und Land weiter fließen, ebenso wie die Unterstützungen für die Beschäftigten, so Karger weiter. Durch diese Krise kommen wir nur solidarisch miteinander und nicht durch übertriebene Kritik.   

„Natürlich wollen die Beschäftigten aus Kurzarbeit und Arbeitslosengeld raus. Aber das geht nur, wenn großflächig getestet und endlich mehr geimpft wird. Bis dahin brauchen wir Geduld und die verlange ich auch von den Arbeitgebern. Auch sie müssen ihren Anteil an gesellschaftlicher Verantwortung übernehmen.“


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