Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16/23 - 27.07.2023

Pride Week: Queere Rechte sind Menschenrechte

Mit Sorge blickt der DGB auf die zunehmende Gewalt- und Hasskriminalität gegen queere und trans* Menschen im öffentlichen Raum genauso wie im digitalen und auch am Arbeitsplatz.

Viele lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* oder a-spec Beschäftigte sehen sich auch bei der Arbeit gezwungen zu verheimlichen, wie sie sich sexuell orientieren oder geschlechtlich identifizieren.

Aus Angst vor Diskriminierung, abfälligen Kommentaren und Anfeindungen. Aber auch Angst vor Gewalt.

Getreu dem diesjährigen Motto für den Christopher Street Day „Selbstbestimmung jetzt! Verbündet gegen Transfeindlichkeit“ fordert die Hamburger DGB-Vorsitzende Tanja Chawla:

„Verbünden wir uns gegen Trans- und Queerfeindlichkeit, denn Sichtbarkeit für queere und trans* Personen darf in unserer Gesellschaft und der Arbeitswelt nicht länger bedeuten, sich potenziell in Gefahr zu begeben. Betroffene brauchen Schutz und bedingungslose Unterstützung. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hält in ihrem allerersten Artikel fest: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Streiten wir dafür, denn die Rechte von queeren und trans* Menschen sind Menschenrechte.“

Für mehr Sichtbarkeit und als Zeichen der Solidarität hisst der DGB Hamburg gemeinsam mit seinem Arbeitskreis LSBTI* und ver.di am 28. Juli 2023 um 15 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus die Regenbogenfahne.

 


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