Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 17.11.2006

DGB setzt sich für Arbeitsschutz ein


„Pause fürs Ohr – Wege zu einer umfassenden Lärmprävention“
Am Dienstag, 21. November 06 führt der DGB Hamburg die Veranstaltung „Pause fürs Ohr – Wege zu einer umfassenden Lärmprävention“ * für Betriebs- und Personalräte durch.
„Pause fürs Ohr“ ist auch ein Folgeprojekt im Rahmen der Arbeitsschutzpartnerschaft Hamburg**, an dem der DGB als Träger gemeinsam mit seinen „Netzpartnern in Hamburg“ (Beratungsstelle Arbeit und Gesundheit, Hanseatisches Umweltkontor, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Kooperationsstelle Hamburg, Landesunfallkasse, Sujet) beteiligt ist.
Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg: „Der DGB ist Partner der Arbeitsschutzpartnerschaft geworden, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Hamburg und damit die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Die Anforderungen an die Arbeitnehmer/innen sind gestiegen. Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Rente mit 67 sowie zunehmender Arbeitsverdichtung müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden, um Krankheiten und Unfälle zu vermeiden. Dazu leistet das Projekt ,Pause fürs Ohr’ ebenfalls einen Beitrag.“
Interessierte Betriebe können sich bei Bedarf von den Netzpartnern zum Thema Lärmschutz beraten lassen, um konkrete Veränderungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Denkbar sind Gefährdungsbeurteilungen, Beratung zu Raumakustik, Lärmmessungen u.a.

* Über die Veranstaltung „Pause fürs Ohr“ am 21.11.06, 09.00 bis 17.00 Uhr:
Laute Maschinen und Geräte sind Lärmquellen, die durch entsprechende Maßnahmen gedämpft werden können. Dies ist bei anderen Lärmbelastungen, z.B. „laute“ Kinder in Schulen und Kindertagesstätten nicht immer so einfach. Auch an modernen Büroarbeitsplätzen klagen die dort Arbeitenden über störenden Lärm, verursacht durch Telefonate, Gespräche, Verkehrsgeräusche von außen und anderes.
Mit der Veranstaltung wird nicht nur über technische Maßnahmen, sondern vor allem über arbeitsorganisatorische Möglichkeiten informiert und gemeinsam diskutiert, was an unterschiedlichen Arbeitsplätzen getan werden kann, um Belastungen durch Lärm zu reduzieren.

** Die Arbeitsschutzpartnerschaft in Hamburg ist eine Vereinbarung zwischen dem Senat der FHH und den Kammern, Unternehmensverbänden, sowie den Berufsgenossenschaften und dem DGB. Sie soll die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Hamburg fördern. Dies soll insbesondere durch Kooperation der Partner und in Form von Projekten geschehen.

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