Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 28.04.2009

Demonstrationen und Kundgebungen am 1. Mai

Soziale Ungerechtigkeit ist nach den Worten des DGB-Vorsitzenden Erhard Pumm die tiefere Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise. „Ohne die Umverteilung von unten nach oben, ohne die Anhäufung von Milliardensummen in den Händen weniger wären die Spekulationsgeschäfte nicht möglich, welche die Weltwirtschaft in die schwerste Krise seit Jahrzehnten gestürzt haben“, erklärte Pumm. Deshalb sei der Ruf nach mehr Gerechtigkeit auch das Leitmotiv dieses 1. Mai, den die Gewerkschaften unter das Motto gestellt haben „Arbeit für alle bei fairem Lohn“. Eine soziale Marktwirtschaft, die dem Wohl aller Menschen diene und nicht nur den Reichtum Weniger fördere, müsse das politische Ziel sein. „Mehr Gerechtigkeit bringt nicht nur unsere Gesellschaft demokratisch und moralisch voran, sondern stellt auch die Wirtschaft auf ein stabileres Fundament“, betont Pumm.
Die Demonstration am Tag der Arbeit wird in Hamburg um 11 Uhr am Besenbinderhof starten. Sie führt unter anderem über die Adenauerallee und den Graumannsweg. Ab 13h findet die Kundgebung am Museum der Arbeit statt. Hauptredner ist Franz-Josef Möllenberg, der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Der DGB-Ortsverband Harburg startet seine Demonstration um 10 Uhr "Am Sand", um 11h beginnt die
Kundgebung im Kulturzentrum Rieckhof. In Bergedorf wird um 10.00 Uhr vom Lohbrügger Marktplatz aus demonstriert, die anschließende Kundgebung findet um 11h am
Bergedorfer Rathauspark statt.

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Felix Hoffmann (Foto:Peter Bisping)

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