Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 23.04.2008

Ausstellung zum 2. Mai 1933

Das Museum der Arbeit und der DGB Hamburg eröffnen am Freitag, 2. Mai, eine Ausstellung über die nationalsozialistische Besetzung des Hamburger Gewerkschaftshauses am 2. Mai 1933. Zur Eröffnung, die um 10 Uhr im Foyer der Gewerkschaftszentrale am Besenbinderhof stattfindet, sprechen Jürgen Bönig, stellvertretender Direktor des Museums der Arbeit, und Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg. Ebenfalls am Freitag, 2. Mai, um 16h veranstaltet der DGB am Besenbinderhof eine Gedenkstunde anlässlich des 75. Jahrestages des Überfalls auf das Gewerkschaftshaus.
Angesichts der aktuellen Aktivitäten von Neonazis am „Tag der Arbeit“ in Hamburg bekomme die Erinnerung an den Terror der NS-Diktatur eine besondere Bedeutung, betont Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm. Am 2. Mai 1933 waren Gewerkschaftshäuser in ganz Deutschland von Hitlers Sturmtrupps überfallen und die Organisationen der demokratischen Gewerkschaften zerschlagen worden. Der DGB feiere den 1. Mai 2008 gemeinsam mit den christlichen Kirchen auch als einen Tag der Demokratie und der Toleranz. Rechtsextremismus und Gewalt dürften in Hamburg keinen Platz haben. „Der angekündigte Aufmarsch der NPD in unserer Stadt ist beschämend und zutiefst beunruhigend.“

Nach oben
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Kontakt Pressestelle

Felix Hoffmann

Felix Hoffmann (Foto:Peter Bisping)

Pressearbeit

Felix Hoffmann

Tel: 040/60 77 66 112
Fax: 040/60 77 66 141
Mobil: 0175/72 22 415

Pressefoto Katja Karger

 

 

Katja Karger

Katja Karger (Foto: Peter Bisping)