Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 23.09.2005

So wählten Gewerkschaftsmitglieder

- Zwei Drittel gegen eine Politik der sozialen Kälte
- SPD liegt in der Gunst der Gewerkschaftsmitglieder weit vorn

Die Gewerkschaftsmitglieder haben einer schwarz/gelben Politik, den von CDU/FDP geplanten Eingriffen in die Tarifautonomie, Mitbestimmung und den Kündigungsschutz eine klare Abfuhr erteilt. Das ergab eine Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim im Auftrag des DGB-Magazins „einblick“.
Danach lag die SPD mit 47,4 Prozent in der Gunst der gewerkschaftlich organisierten Wähler/innen weit vorn (im Westen sogar mit 50,1 Prozent), gefolgt von der CDU/CSU mit 22,1 Prozent (Westen: 23,0 Prozent) und der Linkspartei.PDS mit 11,8 Prozent (Westen: 8,0 Prozent). Die Grünen erhielten von Gewerkschaftern 8,4 Prozent (Westen: 9,1 Prozent) und die FDP kam lediglich auf 5,5 Prozent (Westen: 5,4 Prozent).
Damit lag das Votum der Gewerkschaftsmitglieder für SPD und Linkspartei.PDS noch über dem Hamburger Ergebnis für diese Parteien. CDU/FDP wurden von Gewerkschaftern im Vergleich zum sowieso schon mageren Hamburger Ergebnis für diese Parteien noch deutlicher abgestraft.
Es war gut und klug, dass wir uns im Wahlkampf auf die Anforderungen für eine soziale Politik konzentriert haben“, sagt Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg.
„Uns ist es gelungen, die Interessen von Arbeitnehmer/innen unabhängig von Parteipräferenz und -zugehörigkeit zu bündeln. Und so, wie wir keine Wahlempfehlung gegeben haben, halten wir uns jetzt auch aus dem Farbenspiel der möglichen Koalitionen heraus. Wie auch immer die künftige Regierung aussehen wird - es kommt darauf an, dass die Politiker das Signal der Wähler/innen verstehen und umsetzen: Die Menschen wollen eine Politik der sozialen Sicherheit und keine neoliberalen Kahlschläge.“


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