Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 37/2015 - 10.11.2015
Bundeskanzler, Hamburger, Europäer und Kollege

DGB Nord und DGB Hamburg zum Tode Helmut Schmidts

Helmut Schmidt

Helmut Schmidt „Bundesarchiv B 145 Bild-F048646-0033, Dortmund, SPD-Parteitag, Helmut Schmidt“ von Bundesarchiv, B 145 Bild-F048646-0033 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F048646-0033,_Dortmund,_SPD-Parteitag,_Helmut_Schmidt.jpg#/media/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F048646-0033,_Dortmund,_SPD-Parteitag,_Helmut_Schmidt.jpg

Zum Tode Helmut Schmidts erklärt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord):

„Helmut Schmidt hat noch im hohen Alter kenntnisreich für eine Wirtschaftspolitik geworben, die die zerstörerischen Kräfte des freien Marktes zügelt. Er warnte davor, dass nationalistische Töne zur Bedrohung der Demokratie, der europäischen Einigung und des Friedens werden können. Die Gewerkschaften waren nicht immer mit ihm einer Auffassung, aber ihre Meinung war ihm, dem Sozialdemokraten und Gewerkschafter, wichtig. Schmidts Wort "Lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent Arbeitslosigkeit" macht deutlich, welchen Stellenwert die Arbeit für sein Handeln hatte. Das Mitbestimmungsgesetz von 1976 und die Rechte von Betriebsräten nannte er „tragende Elemente unseres Arbeitsfriedens". Das Zusammenwachsen der Völker Europas war für ihn Geben und Nehmen.

Gerade hier im Norden sind auch seine Leistungen als Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg unvergessen.

Die Gewerkschaften im DGB Bezirk Nord werden dem Bundeskanzler, Hamburger, Europäer und Kollegen Helmut Schmidt ein ehrendes Andenken bewahren.“

Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger erklärte:

„Helmut Schmidt war ein Staatmann und großer Politiker, der sich maßgeblich verdient gemacht hat um diese Stadt. Für viele Hamburger/innen ist er ein Vorbild und wird es auch immer bleiben. Seine Gradlinigkeit, sein Klartext, die Leidenschaft für die politische Diskussion und nicht zuletzt auch sein Sinn für Ironie werden uns allen fehlen. Der Arbeiterschaft und der SPD wird er für immer verbunden bleiben.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Hinterbliebenen.“


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