Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 13/21 - 17.05.2021

Ja zu Vielfalt in den Betrieben

Anlässlich des 9. Diversity-Tages morgen (18. Mai) und des heutigen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie ruft Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger alle Arbeitgeber und Beschäftigte dazu auf, der Vielfalt in den Betrieben offen zu begegnen und solidarisch damit umzugehen.

„Vielfalt ist in den Unternehmen längst Realität. Sie nimmt zu und das ist gut so. Wir alle sind gefragt, auch am Arbeitsplatz ein Klima der Toleranz, der Solidarität und der Fairness zu schaffen. Die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten muss sichtbar sein und Menschen müssen mit Respekt behandelt werden. Egal wie sie ihre Sexualität definieren oder in wen sie sich verlieben. Von den Arbeitgebern erwarte ich, dass sie dabei als Vorbild voran gehen.“

Erschreckend: Übergriffe nehmen zu

Besorgniserregend sei, so Karger weiter, dass Gewalt und Hass gegen queere Menschen zunehme. Laut Bundesinnenministerium lag die Anzahl der Straftaten, die sich gegen die sexuelle Orientierung bzw. gegen das Geschlecht oder die sexuelle Identität von Menschen richteten, im letzten Jahr gegenüber 2019 um 36 Prozent höher. Karger: „Das ist eine erschreckende Zahl gegen die entschlossen gehandelt werden muss.“

Unter dem Titel „Diversity – ein Thema für Gewerkschaften!? Veranstaltet die Fachstelle Migration und Vielfalt bei Arbeit und Leben Hamburg morgen, am 18.5., ein Online-Workshop für Beschäftigte, Betriebsrät/-innen und Ehrenamtliche aus den Gewerkschaften. Informationen unter diesem Link.


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