Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 26/19 - 06.08.2019

Grundrente statt Grundsicherung im Alter

Immer mehr Hamburger/-innen bekommen im Alter Grundsicherung. „Ein klares Zeichen dafür, wie dringend wir die Grundrente brauchen“, so Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger.

Laut dem Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein ist die Zahl 2018 um vier Prozent gestiegen. Insgesamt sind 26.500 Menschen in Hamburg auf diese zusätzliche Leistung angewiesen. 55 Prozent davon sind Frauen.

Karger: „Gerade Frauen würden von einer Grundrente profitieren. Oft bleibt eben nach Erziehungspause, Pflege oder jahrzehntelanger Teilzeitarbeit nur eine Mini-Rente die zum Leben nicht reicht. Die Grundrente ist deswegen wichtig für eine eigenständige Alterssicherung von Frauen.“

Mit der Grundrente wird die Lebensleistung von Menschen gewürdigt, die jahrzehntelang zu niedrigen Löhnen gearbeitet haben. Inzwischen hat das Bundesarbeitsministerium einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Danach sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Grundrente bekommen, die mindestens 35 Jahre an Beitragszeiten aufweisen. Dazu zählen auch Zeiten für die die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen. Der Entwurf sieht keine Bedürftigkeitsprüfung vor, was der DGB unterstützt.

„Es geht darum, die Lebensleistung der Menschen zu würdigen und sie vor Altersarmut zu schützen – nach einem langen Arbeitsleben muss ihnen der Gang zum Grundsicherungsamt erspart bleiben“, so Karger.

Weitere Informationen: https://www.dgb.de/-/ZXE

 


Nach oben
Suchbegriff eingeben
Datum eingrenzen
seit bis

Kontakt Pressestelle

Felix Hoffmann

Felix Hoffmann (Foto:Peter Bisping)

Pressearbeit

Felix Hoffmann

Tel: 040/60 77 66 112
Fax: 040/60 77 66 141
Mobil: 0175/72 22 415

Pressefoto Katja Karger

 

 

Katja Karger

Katja Karger (Foto: Peter Bisping)