Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 16.06.2005

Bildungsdemo: Die Inhalte zählen, nicht Köpfe!

Eindrucksvoller Protest gegen breiten Bildungsabbau
Die Hamburger/innen haben heute mit Demo und Kundgebung eindrucksvoll und kreativ ihren Protest gegen den breiten Abbau und die Kürzungen im Bildungsbereich zum Ausdruck gebracht.
„Die Liste der Opfer und Rotstift-Maßnahmen dieses Senats ist lang“, sagt Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg. „Fast alles kostet in Hamburg inzwischen oder demnächst (mehr) Geld: Schulbücher, Volkshochschul- und Jugendmusikschulkurse, KITA-Mittagessen, Vorschule, Studium etc. “
Immer größere KITA-Gruppen und Schul-Klassen erschwerten zudem gute pädagogische Arbeit. „Und anschließend beschweren sich dann Handelskammer und Co. über nicht ausbildungsfähige Schulabgänger“, kritisiert Erhard Pumm. „Der Fehler liegt nicht bei den jungen Menschen, sondern in der Struktur der Hamburger Schul- und Bildungspolitik!“
Nicht hinnehmbar sei ebenfalls, dass man den Unternehmen durch die Hintertür mehr Einfluss auf die Beruflichen Schulen einzuräumen versuche, obwohl das vom Senat akzeptierte Volksbegehren „Bildung ist keine Ware“ genau das verhindern wollte.
Pumm: „Dieser Senat betreibt nachhaltig eine Politik gegen Kinder, Schüler/innen, Eltern, Auszubildende, Studierende und alle diejenigen, die nicht das Geld haben, sich Bildung privat zu kaufen.“
Wenn Herr Heinemann meine, den Erfolg einer Protestaktion an der Zahl der Köpfe festmachen zu müssen, lenke er nur ab vom Versagen der CDU-Bildungs- und Familienpolitik, so Hamburgs DGB-Vorsitzender. „Außerdem: Wann ist es denn jemals einer Partei gelungen, mehr als 10 000 Menschen für eine Demo zu mobilisieren?“

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