Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 06.11.2001

Hamburger Senat muss Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auf die Tagesordnung setzen !

Nach Bekannt werden der neuesten Arbeitslosenzahlen fordert der DGB in Hamburg ein deutliches Gegensteuern gegen den sich jetzt abzeichnenden Negativtrend. Der DGB geht davon aus, dass der neue Senat sich auf Grund der steigenden Arbeitslosenzahlen dem Problem auf dem Arbeitsmarkt schnell zuwendet. Die vorhandenen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik müssen jetzt verstärkt genutzt werden, um insbesondere Arbeitnehmer, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, zu qualifizieren und Erwerbslosen den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen. Mit dem neuen Job-Aqtiv-Gesetz des Bundes wird dies jetzt noch erfolgreicher als bisher gelingen können. Die Hamburger Unternehmen sollten dieses auch für sie attraktive Angebot nutzen, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm.
Ein besonderes Augenmerk sollte der Senat auf die 7.000 jungen Menschen bis 25 Jahre, die bisher keinen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz gefunden haben, richten. Für diese Personengruppe müssen zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen werden. Der in den letzten Jahren mit Erfolg eingeschlagene Weg der Initiative für Arbeit und Ausbildung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit müsse nun weitergegangen werden. Dies forderte heute Erhard Pumm während eines Expertengespräches des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt und des DGB in Hamburg.
Der Umstand, dass im Koalitionsvertrag zu diesem Thema nichts enthalten sei, sollte den Senat nicht hindern, sich mit voller Kraft der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu widmen. Der für Arbeit zuständige Wirtschaftssenator Gunnar Uldall hat dem DGB zugesagt, in Kürze mit ihm dieses Thema zu erörtern.

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