Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 05.03.2002

Internationaler Frauentag

„ChancenGleich und alles ist anders!“, unter dieses Motto haben die Gewerkschaftsfrauen auch in Hamburg den diesjährigen Internationalen Frauentag gestellt.
1911 begingen Frauen aus der Arbeiterbewegung zum ersten Mal den Internationalen Frauentag. Ihr Ziel war damals das Wahlrecht für Frauen. Heute geht es um die Verwirklichung der Chancengleichheit in Wirtschaft und Gesellschaft.
In den letzten Jahren hat es in Politik, Gewerkschaften und Betrieben viele Initiativen zur Verwirklichung der Gleichstellung gegeben. Dennoch ist die tatsächliche Gleichstellung längst nicht durchgesetzt. „Wir brauchen in allen Politikfeldern kreative Maßnahmen zur Herstellung der Chancengleichheit für Frauen.“ sagt Petra Heese vom DGB.
Beispiele für notwendige Verbesserungen zur Gleichstellung sind Arbeitszeit und Bezahlung. Noch immer erhalten Frauen in Hamburg im Schnitt 75 Prozent der Gehälter von Männern in vergleichbaren Tätigkeiten. Die Arbeitszeit bietet Eltern nicht den Spielraum, den sie zur gleichberechtigten Erziehung ihrer Kinder brauchen.
Und was die neue Hamburger Regierung von Frauenförderung hält, zeigen die Kürzungsabsichten bei den Frauenprojekten. „Jetzt wissen wir, was die weißen Flächen zur Frauenpolitik im Koalitionsvertrag der neuen Regierung in Hamburg bedeuten –fortschrittliche Arbeit für Frauen und Mädchen unerwünscht!“ sagt Petra Heese vom DGB.
Deshalb rufen die Gewerkschaftsfrauen zur Unterstützung der Demonstration der Frauenprojekte am 8. März 02 um 15.30 Uhr auf der Moorweide auf.
Programm des DGB im Museum der Arbeit:
17.00 Uhr Eine Führung durch die Ausstellung Barbiecue „Barbie. Das will ich auch – eine Puppe setzt Maßstäbe“
ab 19.00 Uhr „Trude träumt von Afrika“
Kinderbetreuung wird angeboten.

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Felix Hoffmann

Felix Hoffmann (Foto:Peter Bisping)

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Katja Karger (Foto: Peter Bisping)