Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 22.04.2010

Volles Programm mit Trude, Uwe, Katharina und Paula


Am Tag der Arbeit und im zeitlichen Vorfeld des 1. Mai erlebt Hamburg eine Vielfalt politischer und kultureller Veranstaltungen, die vom DGB und seinen Gewerkschaften entweder direkt organisiert oder unterstützt werden. Die Folgen der Finanzkrise und die Perspektiven für mehr soziale Gerechtigkeit bilden dabei die politischen Schwerpunkte.
Mit der „Trude“, dem Schneidrad des Elbtunnelbohrers, als Kulisse findet die gewerkschaftliche Kundgebung des 1. Mai ab 13 Uhr am Museum der Arbeit in Barmbek statt. Sprechen werden der DGB-Vorsitzende Uwe Grund und die Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Asklepioskliniken, Katharina Ries-Heidtke. Vor dem Hintergrund der noch laufenden Betriebsratswahlen wird das Thema mitbestimmte Arbeitswelt eine besondere Rolle spielen. Vorher startet um 11 Uhr der Demonstrationszug am Besenbinderhof. Die Teilnehmer der Motorraddemo versammeln sich ebenfalls bis 11 Uhr vor dem ver.di-center am Besenbinderhof. Bevor sich die Demonstranten auf den Weg machen, haben sie Gelegenheit, ab 9.30 Uhr an der Finissage der Ausstellung „Gute Arbeit“ teilzunehmen, die seit 22. März in den Sälen der Gewerkschaftshauses, Besenbinderhof 57, gezeigt wird.
Am 24. April beteiligen sich die Hamburger Gewerkschaften an der Aktion Menschenkette gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Auf einer Kurz-Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus werden ver.di-Landesbezirksleiter Wolfgang Rose und der Konzernbetriebsratsvorsitzende von Vattenfall, Rainer Kruppa, neben Uwe Grund das Wort ergreifen. Den Arbeitnehmerorganisationen ist dabei besonders wichtig, dass – möglichst tarifvertraglich geregelt - soziale Lösungen und Berufsperspektiven für die Beschäftigten gefunden werden.
Der große Maiempfang des Senats mit mehreren Hundert gewerkschaftlicher Gäste beginnt am Dienstag 27. April um 18 Uhr im Rathaus. Erster Bürgermeister Ole von Beust, Uwe Grund und Renate Hold, Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Aurubis AG, werden sprechen. Im Polittbüro, Steindamm 45, wird am selben Abend ab 20 Uhr – unter anderen mit Gilla Cremer und Robert Stadtlober - die erste Vorstellung des sozialkritischen Stücks „Paula Spencer“ von Roddy Doyle gezeigt. In Kooperation mit dem DGB finden am 28. und 29. April weitere Aufführungen statt.
Unter dem Stichwort „Jugend in der Krise“ plant die DGB-Jugend am und um den 1. Mai politische Aktionen, die sich vor allem mit den prekären Beschäftigungsperspektiven junger Menschen auseinandersetzen werden. Die Mai-Demonstration will die DGB-Jugend auch dafür nutzen, um für Unterstützung der Schulreform zu werben.

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