Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 8/19 - 07.03.2019

Frauentag: Für ein soziales und gerechtes Europa

Zum Internationalen Frauentag am 8. März werben die Frauen im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für ein soziales und gerechtes Europa. Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: „Der Aufstieg rechtspopulistischer und nationalistischer Kräfte stellt die EU vor existenzielle Herausforderungen. Wo demokratische Errungenschaften abgebaut werden, stehen auch sicher geglaubte Frauenrechte wieder in Frage. Wir werden unsere europäischen Grundwerte verteidigen.“

Ziel einer europäischen Politik müsse es sein, die Gleichstellung von Frauen und Männern durch verbindliche Regelungen zu sichern, so Karger. Dass es für eine gleichberechtigte Teilhabe noch viel zu tun gäbe sei offensichtlich, so Karger. So betrüge der Frauen-Anteil im EU-Parlament zum Beispiel nur 37 Prozent. Lediglich 9 von 26 EU-Kommissaren seien weiblich. „Ein Parité-Gesetz wäre auch auf der europäischen Ebene der richtige Ansatz“, so Karger. Unlängst hatte die Hamburgische Bürgerschaft über die Einführung eines Gesetzes für eine feste Frauenquote auf den Wahllisten der Parteien diskutiert.

Zudem bräuchten Frauen in Europa überall bessere Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung und ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehörten unter anderem gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, faire Steuersysteme ohne Nachteile für Frauen und bessere Angebote für die Balance zwischen Beruf und Familie. Unabhängig davon ob Menschen verheiratet, in Partnerschaft oder alleinerziehend seien.

Der DGB Hamburg unterstützt die Demonstration am 8. März in Hamburg unter dem Motto „Ohne uns steht die Welt still“, die um 16.30 Uhr am Rathausmarkt startet.


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