Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 37/22 - 14.09.2022

DGB Hamburg begrüßt, dass der Senat Gespräche zu Strategien in der Energiekrise unter Einbeziehung der Gewerkschaften weiterführen will

Nach dem Gespräch mit Vertreter*innen der Hamburger Wirtschaft über die Folgen des Ukraine-Kriegs und der aktuellen Energiepreisentwicklung, hat der Senat gestern angekündigt, den Dialog unter Einbeziehung der Gewerkschaften weiterführen zu wollen.

Dazu die Vorsitzende des DGB Hamburg, Tanja Chawla:Wenn Politik und Wirtschaft über die Folgen der Energiepreisentwicklung für Hamburg sprechen, gehören die Gewerkschaften dringend mit an den Tisch. Gut, dass der Senat das eingesehen hat. Die aktuelle Krise betrifft alle und insbesondere die Arbeitnehmer*innen. Denn anders als viele Unternehmen haben sie keine Möglichkeit die Mehrkosten weiterzugeben. Es muss verhindert werden, dass unter dem Deckmantel der Solidarität Druck ausgeübt wird zum Beispiel auf Forderungen nach Lohnerhöhungen in Tarifverhandlungen zu verzichten. Was Hamburg jetzt braucht, ist ein gemeinsames Vorgehen und eine schnelle Umsetzung von Maßnahmen, die eine zunehmende Spaltung in arme und reiche Hamburger*innen verhindert. Unterstützung für Betriebe, die angesichts der aktuellen Belastungen vor großen Problemen stehen, ist mit Blick auf die Arbeitsplatzsicherheit richtig. Das Augenmerk der Politik darf aber nicht alleine auf der Wirtschaft liegen.


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