Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 02.06.2007

Hamburger Gewerkschaften machen Gegenwind für G8

Mit zehn Bussen werden Hamburger Gewerkschaftsmitglieder am Samstag (2.6.) nach Rostock fahren, um an der Demonstration „Gegenwind für G8 – Eine andere Welt ist möglich“ teilzunehmen. „Eindrucksvoller öffentlicher Protest ist ein wichtiges demokratisches Mittel, politische Entscheidungsträger zu sozialer und ökologischer Vernunft kommen zu lassen“, betont Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm. „Die Erfahrung mit der Globalisierung zeigt, dass Wirtschaftsinteressen einen direkten Eingang in die Politik finden, während soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz den Umweg über öffentliche Straßen und Plätze gehen müssen.“
Er gehe davon aus, dass am Samstag in Rostock ein großes, friedliches, internationales, buntes Demonstrationsfest stattfinden werde, sagte Pumm. Die plurale Vielfalt der beteiligten Organisationen mache deutlich, wie populär die Kritik an den negativen Merkmalen der Globalisierung inzwischen sei. Die Sorge über spekulative Finanzmärkte, bedrohlichen Klimawandel, Verarmung und Verwahrlosung auf der einen, unverschämten Reichtum und unkontrollierbare Macht auf der anderen Seite habe große Teile der Bevölkerung erfasst.
Den Gewerkschaften gehe es vor allem auch um die globale Zukunft der Arbeit. Die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation weltweit durchzusetzen – keine Zwangsarbeit, Abschaffung der Kinderarbeit, Recht auf Tarifverhandlungen, Verbot der Diskriminierung in der Arbeitswelt – sei ein zentrales Ziel der Gewerkschaftsbewegung. „Die Halbherzigkeit, mit der die Politik dieses Ziel unterstützt, ist unverantwortlich.“

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