Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 10.01.2008

Bock auf Wahl - DGB-Jugend will höhere Wahlbeteiligung junger Leute

Jugendliche stärker für die Bürgerschaftswahl und für demokratische Politik zu interessieren, will die DGB-Jugend Hamburg mit ihren Wahlkampfaktivitäten erreichen. Die Wahlbeteiligung der 18- bis 24jährigen betrug bei der Bürgerschaftswahl 2004 nur 48,6 Prozent. „Nicht einmal jeder zweite Jugendliche hat von seinem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Bei den Bremer Bürgerschaftswahlen im vergangenen Jahr war es dasselbe Bild. Wir wollen den Schülern, Auszubildenden und Studierenden vermitteln, dass sie eine politische Stimme haben – nicht nur bei Wahlen“, sagt Landesjugendsekretär Olaf Schwede.
Mit mehreren Veranstaltungen, einer Wahlzeitung, einem Internet-Angebot unter der Adresse www.bock-auf-wahl.de und einer Vorabendwahlparty am 23. Februar sollen die Jugendlichen angesprochen werden. In einer Broschüre unter dem Titel „Mehr Ausbildung – mehr Mitbestimmung“ sind die politischen Anliegen der DGB-Jugend zusammengefasst. Der erfolgreiche Einstieg in die Arbeitswelt und damit zusammenhängend die Forderung nach einem Recht auf Ausbildung stehen im Mittelpunkt.
Darüber hinaus setzt sich die DGB-Jugend für ein „Landesprogramm gegen Rechts“ ein. Das immer offensivere Auftreten von Rechtsextremisten auch in Hamburg und die wachsende Zahl rechtsextrem motivierter Straftaten verlangten entschiedenere Aktvitäten der Politik und der Zivilgesellschaft. Die DGB-Jugend wende sich gegen die inhumane und undemokratische Politik der rechtsextremen Deutschen Volksunion, die bei der Bürgerschaftswahl gerade auch bei Jugendlichen um Stimmen werbe, betont Schwede.

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