Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 07.09.2005

DGB Hamburg ruft zur Wahl auf

Es steht viel auf dem Spiel…

Der DGB Hamburg wirbt für gewerkschaftliche Positionen und eine hohe Wahlbeteiligung. Erhard Pumm, Vorsitzender des DGB Hamburg: „Die Wählerinnen und Wähler sollten genau prüfen, wer für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eintritt, wer die Gewerkschaften und die betrieblichen Interessenvertretungen schwächen will und welche Rolle die soziale Gerechtigkeit in den Wahlprogrammen der Parteien spielt.“
Die Alternative sei, „ob das Soziale in der Marktwirtschaft eine Chance hat oder ob Politik nach Arbeitgeberart betrieben wird“, so Pumm.
Eine Wahlempfehlung für eine Partei gibt der DGB nicht. Stattdessen nennt der DGB einige zentrale gewerkschaftliche Positionen, für die er sich einsetzt:
Ø Tarifautonomie, Mitbestimmung und Kündigungsschutz
Ø keine Erhöhung der Mehrwertsteuer
Ø Erhalt der Steuerfreiheit für Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge
Ø Erhalt der Entfernungspauschale,
Ø eine solidarische Bürgerversicherung
Ø keine Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters
Ø eine Politik für mehr Arbeitsplätze
Ø die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Ø gleiche Bildungschancen für alle
Erhard Pumm: „Jede Stimme zählt. Gehen Sie wählen! Sonst entscheiden andere für Sie!“
Die DGB Jugend Hamburg drückt es auf ihrem Plakat so aus: „Nur wer wählt, darf hinterher meckern! – Wählen gehen. Für deine Zukunft, für mehr Ausbidlung, gegen rechts.“


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