Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 9/21 - 31.03.2021

DGB fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

Anlässlich der am 31.3.2021 veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen fordert Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro netto.

Karger: „Viele der Beschäftigten in den vom Lockdown besonders betroffenen Branchen haben große Sorgen. Die Konten sind längst leer, viele mussten Schulden machen. Ein Mindest-Kurzarbeitergeld ist eine dringend notwendige Unterstützung für die Menschen. In vielen Betrieben, zum Beispiel in der Gastronomie, im Handel, der Bewachung und der Veranstaltungsbranche, sind die Beschäftigten seit Monaten in Kurzarbeit. Durch die Einführung des Mindest-Kurzarbeitergeldes würde nicht nur ihre finanzielle Not abgemildert, sondern ihnen häufig auch der Antrag auf ergänzende Hartz-Leistungen erspart bleiben. Nach den milliardenschweren Unterstützungen der Unternehmen muss die Bundesregierung endlich dafür sorgen, dass auch die Einkommensverluste und Sorgen der Beschäftigten gelindert werden.“

Die Agentur für Arbeit Hamburg geht laut eigenen Hochrechnungen davon aus, dass im Dezember 2020 rund 11.000 Betriebe für 103.000 Beschäftigte Kurzarbeit in Anspruch genommen haben.

Eine Petition für ein Mindest-Kurzarbeitergeld der Gewerkschaften ver.di und NGG haben bereits rund 80.000 Menschen unterzeichnet.

Hier geht es zur Petition.

 


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