Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 09.03.2001

Jobrotation ist für Betriebe, Beschäftigte und Arbeitssuchende gut

Wir brauchen immer wieder neue Ideen, um möglichst viele Menschen in Qualifizierung und Beschäftigung zu bringen, so Hamburgs DGB-Vorsitzender Erhard Pumm. Im Rahmen von Jobrotation würden Arbeitslose befristet auf Stellen beschäftigt, deren eigentlicher Stelleninhaber sich in einer Weiterbildungsmaßnahme befindet. Dadurch werde ein doppelter Zweck erfüllt: Zum einen werde vor allem kleinen und mittleren Betrieben die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter erleichtert, zum anderen werde Arbeitslosen die Möglichkeit gegeben, Erfahrungen auf einem Arbeitsplatz des sogenannten ersten Arbeitsmarktes zu sammeln. Die Finanzierung der sogenannten Stellvertreter könne über das Arbeitsamt im Rahmen eines Praktikums erfolgen. Das schließt auch die vorherige passgenaue Qualifizierung ein. Einige Modellversuche, die in Hamburg gelaufen sind, sind durchaus nachahmenswert. In einem größeren Rahmen angewandt, könnten dadurch auch zusätzlich Arbeitslose eine reale Chance erhalten, im ersten Arbeitsmarkt einen Arbeitsplatz zu finden.
Diese Vorstellungen und Forderungen des DGB und damit auch die Förderung dieser Idee ist ein Mosaikstein im Rahmen der Initiative für Arbeit und Ausbildung des Ersten Bürgermeisters Ortwin Runde.

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