Deutscher Gewerkschaftsbund

Antikriegstag: Friedensdemonstration des Hamburger Forums

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Hamburg als Mittlerin für eine Welt ohne Wettrüsten! Schluss mit Rüstungsumschlag im Hamburger Hafen

Täglich werden große Mengen Waffen und durchschnittlich 17,5 Tonnen Munition über den Hamburger Hafen verschifft. Das steht im Widerspruch zur Hamburgischen Landesverfassung, in deren Präambel es heißt: Hamburg „will im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein.“ Die Gewerkschaften erwarten Taten des Hamburger Senats für den Stopp des Rüstungsumschlages über unseren Hafen. In Marseille, Le Havre, Genua und Santander haben Docker im Mai dieses Jahres die Beladung eines saudischen Schiffes mit Waffen für den Jemenkrieg verweigert. Dies ist ein nachahmenswertes Zeichen praktischer Solidarität.

Keine Kriegsvorbereitungen in unserer Nachbarschaft

Hamburg ist ein wichtiger Rüstungsstandort. Mehr als 90 Unternehmen sind hier in der militärtechnischen Industrie, als Zulieferer oder Dienstleister für das Militär tätig. Mit der Waffenproduktion steigt auch die Kriegsgefahr. Deswegen fordern wir vom Hamburger Senat Maßnahmen für die Umwandlung von Waffenproduktion hin zu zivilen Produkten. Hamburg für den Atomwaffenverbotsvertrag
Seit 2018 steht die sogenannte Atomkriegsuhr auf zwei Minuten vor zwölf. Auch in der Bundesrepublik Deutschland sind Atomwaffen stationiert. Jede Atombombe, die existiert, ist eine zu viel. Nur Abrüstung und eine konsequente Umsetzung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags können diese Entwicklung aufhalten. Die Hamburgische Bürgerschaft muss dem Beispiel anderer Städte wie Bremen oder München folgen und von der Bundesregierung fordern, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen und der Senat muss sich dafür im Bundesrat einsetzen.

Der ganze Aufruf im Anhang.

Alle Infos zur Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof Ohlsdorf hier


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