Deutscher Gewerkschaftsbund

Verantwortung übernehmen – Hamburg für das Atomwaffenverbot

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Die Hamburger Ärztin Dr. Inga Blum wurde eingeladen, am 28. Januar 2020 vor dem Stadtparlament von New York City über die humanitären Folgen von Atomwaffen auszusagen. New York wird sich in Kürze dem Städteappell der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) anschließen und damit die US-Regierung auffordern, dem Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen beizutreten, der 2017 in den Vereinten Nationen beschlossen wurde. In Deutschland haben sich bereits 64 Städte – darunter fast alle Landeshauptstädte – dem ICAN Städteappell angeschlossen.  Hamburg ist noch nicht dabei. Ein Hamburger Bürgerschaftsbeschluss soll den Weg ebnen, über den Bundesrat die Bundesregierung dazu zu bewegen, dem Atomwaffenverbotsvertrag der UNO von 2017 beizutreten.

Auf der Veranstaltung wird Dr. Inga Blum, Vorstandsmitglied der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW e.V.) über die humanitären Folgen eines  Atomwaffeneinsatzes berichten. Antje Heider-Rottwilm, Vorsitzende von Church and Peace e.V., wird die kirchliche Position einbringen. Die evangelische und die katholische Kirche haben sich klar für das Atomwaffenverbot positioniert. Papst Franziskus hat Atomwaffen erst Ende 2019 als „himmelschreienden Anschlag auf die Menschheit“ bezeichnet.

Christoph von Lieven von Greenpeace wird über das neue atomare Wettrüsten sprechen. Durch die Aufrüstung und Modernisierung der Atomwaffenarsenale ist nicht nur der Frieden in Gefahr sondern auch die Umwelt existentiell bedroht. Holger Griebner, Arbeitskreis Demokratie und Frieden DGB Hamburg wird über das gewerkschaftliche Engagement gegen Atomwaffen berichten

Dirk Kienscherf von der SPD und Michael Gwosdz von den Grünen sprechen als Vertreter der Regierungsparteien mit dem Publikum darüber, wann der Beitritt Hamburgs zum ICAN-Städteappell erfolgt
und wie Hamburg sich auch darüber hinaus für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen kann. Die Ruine von St. Nikolai erinnert uns täglich daran, was ein Bombenkrieg bedeutet. Deshalb sollte gerade Hamburg sich dem ICAN Städteappell anschließen!


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